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So teilt ihr Roadtrip-Kosten auf: Benzin, Hotels und Essen

Wie ihr Roadtrip-Kosten fair zwischen Benzin, Hotels und Essen aufteilt – mit einem durchgerechneten Benzin-Beispiel und einem ehrlichen Blick auf das Erfassen von Kleinbeträgen.

Vier Personen, ein Auto, 2’000 Kilometer. Noch bevor irgendjemand eine Tasche gepackt hat, muss jemand klären, wie man die Roadtrip-Kosten aufteilt, damit die fahrende Person bis zur Rückkehr nicht CHF 300 ärmer ist als alle anderen. Benzin ist der offensichtliche Punkt. Hotels und Essen sind der Ort, wo es wirklich kompliziert wird, denn anders als Benzin teilen sie sich standardmässig nicht gleichmässig auf – jemand bestellt immer den CHF-22-Hauptgang, während jemand anderes ein Tankstellen-Sandwich holt.

Roadtrips sind täuschend schwer fair aufzuteilen, weil die Kosten in drei verschiedenen Rhythmen anfallen: Benzin ist periodisch und wird gleich geteilt, Hotels sind periodisch und werden (meist) gleich geteilt, und Essen ist konstant und wild ungleich. Alle drei gleich zu behandeln, ist der Ort, wo Reisen schiefgehen.

Die Benzin-Rechnung, durchgerechnet

Sagen wir, ihr fahrt 2’000 Kilometer hin und zurück, das Auto verbraucht 8 Liter auf 100 km, und Benzin kostet etwa CHF 1,75 pro Liter. Vier Personen teilen sich das.

  • Benötigte Liter: 2’000 km ÷ 100 × 8 = 160 Liter
  • Benzinkosten total: 160 × CHF 1,75 = CHF 280
  • Pro Person: CHF 280 ÷ 4 = CHF 70

Das ist der einfache Teil. Die schwierigere Frage ist, ob CHF 70 pro Person wirklich fair sind, denn die Fahrzeugbesitzerin oder der Fahrzeugbesitzer kauft nicht nur Benzin – sie bzw. er setzt 2’000 Kilometer Verschleiss auf das eigene Fahrzeug. Ölwechsel, Reifenverschleiss, Bremsbeläge, Wertverlust. Der amtliche Kilometeransatz (wie er für berufliche Fahrten verwendet wird) liegt in der Schweiz derzeit bei CHF 0,70 pro Kilometer, und auch wenn niemand erwartet, dass Roadtrip-Freunde das zahlen, zeigt es: «Nur Benzin» unterschätzt die wahren Kosten des Fahrens mit dem eigenen Auto.

Zwei vernünftige Lösungen: ein pauschaler Kilometeransatz, der unter dem amtlichen Satz liegt – sagen wir CHF 0,08 bis 0,10 pro Kilometer, aufgeteilt unter den Mitfahrenden, was auf einer 2’000-km-Reise CHF 160 bis 200 total ergibt, also rund CHF 40 bis 50 pro mitfahrende Person obendrauf zum Benzin – oder ein einfacherer Pauschalbeitrag, etwa alle geben unabhängig von der Distanz CHF 30 zusätzlich an die fahrende Person. Keine davon ist wissenschaftlich «richtig». Beide schlagen die fahrende Person, die den Verschleiss stillschweigend frisst und sich beim nächsten Mal komisch fühlt, das Auto zu verleihen.

Hotels: nach Zimmer teilen, nicht nach Person (meistens)

Wenn alle zu zweit pro Bett in Zimmern schlafen, sind Hotels einfach: Gesamtkosten geteilt durch die Gruppe. Schwierig wird es, wenn jemand ein eigenes Zimmer will oder wenn eine Person vorab mit Punkten bucht und die Gruppe ihr stattdessen Bargeld schuldet. Erfasst es als eine Ausgabe pro Hotelaufenthalt und teilt sie gleichmässig unter denen, die dort tatsächlich übernachten – lasst die Person, die mit Punkten gebucht hat, nicht drei Wochen später aus dem Gedächtnis vier einzelnen Rückzahlungen nachjagen.

Essen: Wo die gleichmässige Aufteilung zusammenbricht

Das ist die Kategorie, die die Leute falsch machen. Jede Restaurantrechnung gleichmässig zu teilen klingt fair, bis du merkst, dass eine Person Beilagensalat und Wasser bestellt, während eine andere vier Tage lang bei jeder einzelnen Mahlzeit das Ribeye und zwei Bier nimmt. Auf einer langen Reise summiert sich diese Kluft zu echtem Geld.

Bei Mahlzeiten, bei denen alle ungefähr gleich bestellen, teilt gleichmässig und macht weiter. Bei einer grossen Preis-Spreizung schlüsselt die Rechnung nach Positionen auf. SPLIIT ist für genau diese Ein-Beleg-Aufgabe gebaut: scannen, jede Position zuordnen und die App rechnen lassen. Haltet Treibstoff, Unterkunft und den reiseweiten Saldo in einem separaten Kassenbuch.

Die ehrliche Antwort: Solltet ihr die CHF-6-Snacks erfassen?

Nein. Nicht wirklich. Wenn du jeden Tankstellen-Kaffee und jeden Automaten-Snack erfasst, steckst du mehr Energie in die Buchhaltung, als das Geld wert ist, und nervst dabei deine Freunde. Was sich zu erfassen lohnt, ist alles über rund CHF 15 bis 20 oder alles, das klar ungleich ist – ein Hotelzimmer, eine Tankfüllung, ein grosses Gruppenessen. Kleine Einzelkäufe (deine eigenen Snacks, dein eigener Kaffee) lässt du am einfachsten als «alle zahlen das Eigene». Eine Tüte Chips einzeln zuzuordnen ist der Weg, wie Roadtrips zu Tabellen-Streits werden, die niemand wollte.

Wenn du die ganze Reise organisierst, erfasse jede Ausgabe in einem gemeinsamen Kassenbuch, sobald sie anfällt. Nutze SPLIIT für positionierte Essens- oder Lebensmittelbelege und übernimm dann diese Pro-Person-Summen ins Kassenbuch. SPLIIT ist gratis zum Starten auf iOS und Android.

Alles zusammensetzen

Ein viertägiger Roadtrip zu viert mit den obigen Zahlen könnte so aussehen: CHF 280 Benzin plus CHF 80 Verschleiss-Beitrag an die fahrende Person (CHF 360 total, CHF 90 pro Person), CHF 320 Hotels gleichmässig geteilt (CHF 80 pro Person) und Essen pro Mahlzeit (entweder gleichmässig für ungezwungene Mahlzeiten oder positioniert für alles mit grosser Spreizung). Schreibt das Gerüst auf, bevor ihr losfahrt – wer zahlt was, wie Benzin und Verschleiss behandelt werden, ob Essen positioniert oder geteilt wird – damit niemand um 2 Uhr nachts auf einem Tankstellen-Parkplatz über Fairness verhandelt.

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